10.2.2008 - Mischpoke u.a.
Heute hat meine bessere Hälfte Geburtstag. Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden und es ist nicht ihr persönlicher Fehler. Will sagen: Da kann sie selbst ja nun auch nichts zu.
Störend an so einem Tag - insbesondere wenn es einer der seltenen sonnigen Sonntage des Jahres ist (es könnte sich hierbei bereits um den Sommer 2008 handeln) - ist, dass sich zunächst alle Bemühungen um die Vorbereitung der Geburtstagsfeier drehen und dann - nachdem die Wohnung zweimal komplett auf den Kopf gestellt wurde - das große Warten beginnt, bis die ganze Mischpoke kommt.
"Mischpoke" nenne ich diese jährliche Humaninvasion recht gern, weil es den Sachverhalt einfach besser trifft, als "Familie". "Mischpoke" ist ein Begriff aus dem Hebräischen und bedeutet "Familie, Gesellschaft, Bande".
Bei der Recherche nach dem Begriff - man will ja nichts verwenden, was nicht richtig ist, bin ich auf eine interessante Seite bei Wikipedia gestossen.
Da habe ich herausgefunden, dass das Hebräische uns immer noch eine ganze Reihe weiterer durchaus passender Begrifflichkeiten entleiht, z.B. "Maloche", "meschugge", "Schlamassel" und "Schnorrer". Aber das - wie gesagt - sind nur Beispiele.
Mal sehen, wie es denn wird heute. Hoffentlich bin ich heute Abend, wenn dann die Letzten endlich gegangen sind nicht allzu geschlaucht - was übrigens auch aus dem Hebräischen stammt.
Was für ein Schmonzes...
|