29.2.2008 - Sforza Italia
dpa hat jüngst verkündet, dass die Italiener, nach dem Inkrafttreten des Rauchverbots im Januar 2005, mittlerweile spürbar weniger Herzinfarkte erleiden. Um etwa 8 bis 11 % seien die Erkrankungen zurückgegangen. Dies sei nach Auswertung der Daten über Römer, die wegen eines Herzinfarktes in eine Klinik eingewiesen wurden oder an einem Herzinfarkt gestorben sind, herausgefunden worden.
Wenn dem denn so ist, warum sträuben sich denn hier in Deutschland so viele gegen die flächendeckende Einführung eines Rauchverbots? Insbesondere weil die Studie auch gezeigt hat, dass ein früherer Start des Rauchverbots Leben retten kann. Dem "geretteten Leben" stellen leider hierzulande viele Gastwirte und Lobbyisten immer wieder die "Bedrohung ihrer eigenen Existenz" entgegen. Fragt sich nur, was mehr zählt? Ein Leben oder eine berufliche Existenz? Ich empfinde dies als "modernes Killertum", schließlich entscheiden andere Menschen über mein Leben.
Ich sage es immer wieder und wiederhole mich gern: Wir können von unseren europäischen Nachbarn noch sehr viel lernen.
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