10.6.2008 - Neues Abseits
Ich hätte Wetten gewinnen können, wenn ich das gewußt hätte: Es gibt ein Abseits, das keiner kennt. So gesehen gestern Abend anlässlich des formidablen Sieg der mir gewiss nicht sonderlich sympathischen Holländer gegen eine divenhaft auftretende Scuadra Azura. Tatsächlich war es wie bei der Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber letztendlich ist es wie im richtigen Leben: Man kann sich mit dem Ergebnis abfinden.
Wer von all' den Experten da draußen hätte es gewußt, dass ein hinter der Torlinie liegender Spieler das Abseits aufhebt? Selbst Netzer gab dellingent zu, er habe von dieser Regelung noch nichts gehört. Was nicht weiter verwunderlich ist, erklärte doch sein damaliger Trainer Hennes Weisweiler Abseits so: "Abseits ist, wenn das blonde Arschloch den Ball mal wieder zu spät abspielt!"
Was wieder einmal bleibt sind zwei Erkenntnisse. Oder derer Drei: 1. Du lernst nie aus.
2. Sei Dir Deiner Sache nie zu sicher.
3. Laß Fußballer reden. Es lohnt sich!
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9.6.2008 - Logik
In einer Pressemitteilung informierte Continental Airlines, dass aufgrund der Rekord-Treibstoffpreise zahlreiche Flüge gestrichen und Personal entlassen werden muss. Die Rede ist von 3.000 der 45.000 Stellen; immerhin fast 7 % der Belegschaft.
Abgesehen davon, dass dieses Pressemitteilung unlogisch und das Vorhaben selbst unmoralisch ist, wäre Continental Airlines angeraten, der Verantwortlichen für diese Information vor die Tür zu setzen. Ich habe selten ein besseres Beispiel für desaströse Unternehmenskommunikation gesehen. Auch daraus kann man lernen.
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8.6.2008 - Sonntagsblog
Heute wieder ein Sonntagsblog. Und wieder einmal scheitert der Versuch ein Stück weit in die Köpfe der Kinder zu steigen: Wenn man meint, man erkenne, wie sie denken, wird die beginnenden Theorie durch eine völlig unerwartete Äußerung barsch zerstört. Hier nun also wieder das Neueste aus dem Reich der wilden Tiere:
Die physikalischen Experimente des durchaus gelungenen Programms "Crazy Machines" löst mein Sohn routiniert. Er sei, so sagt er, schon auf der "Uni", womit er ein von ihm erreichtes Spiellevel meint. Dazu fällt mir nur mein abgebrochenes Uni-Studium ein, was ich an dieser Stelle zumindest geflissentlich verschweige...
Nachdem wir uns ausgiebig über die Funktion eines Kugelschreibers unterhalten haben - was elementar spannend sein kann - , erklärt meine Tochter, dass Till Eulenspiegel, als er weiland aufgrund Nasenblutens den Kopf in den Nacken legte, und auf die Frage, warum er dies tue, trotzig keine wirklich plausible Antort gab. Vielmehr wollte er die Leute, die ihn fragten, warum er in den Himmel stiere, just foppen und ihnen damit ihre eigene dämliche Fragerei vor Augen führen. So jedenfalls sieht es die Deutschlehrerin meiner Tochter, was die 3- in der Deutscharbeit erklärt.
Noch lustiger wird es beim entspannten Gruppen-Kreuzworträtsel, als folgende, überragend treffende Antworten kamen:
Frage: Schiffsbauanlage. Wir haben "STA_ _ LAUF". Darauf mein Sohn: "Staffellauf".
Frage: Engl. Staatsmann (Tony). Wir haben nichts. Darauf mein Sohn: "Luca"
Beide Antworten hätten wohl nicht gepaßt! Aber dieses Wochenende schon...
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7.6.2008 - Die Elf der Verlierer
Nun geht sie endlich los, die EM. Und dennoch war sie für einige der weltbesten Fußballer bereits zu Ende, bevor sie angefangen hat: Für die "Daheimbleiber".
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Pavel Nedved: Der tschechische Mittelfeld-Star ließ sich nicht zu einem Comeback überreden.
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Abwehrspieler Philippe Mexes vom AS Rom wurde von Frankreichs Trainer Domenech aussortiert.
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Mark von Bommel vom Double-Gewinner Bayern München kann sich nicht erklären, warum Bondscoach van Basten ihn nicht nominiert.
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Djibril Cissé von Olympique Marseille verlor seinen Platz im französischen Kader an Bafetimbi Gomis.
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Halil Altintop hatte fest mit seiner Nominierung für den türkischen EM-Kader gerechnet. Daher traf ihn die Nichtberücksichtigung durch Trainer Fatih Terim besonders hart.
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Bei der EM 2000 hatte David Trezeguet noch das Golden Goal im Finale gegen Italien erzielt. Dieses Jahr nominierte ihn Raymond Domenech erst gar nicht.
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Hakan Sükür: Der mittlerweile 36-jährige wird bei der EM in der Schweiz und Österreich nicht mehr für die Türkei auf Torejagd gehen.
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Aufgrund einer Knie-Verletzung muss Tschechiens Spielmacher Tomas Rosicky bei der EM 2008 aussetzen.
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Auf eigenen Wunsch nicht im Kader: Milans Clarence Seedorf verzichtet aus persönlichen Gründen auf seine EM-Teilnahme.
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Wird für die Italiener nicht auf Torejagd gehen: Filippo Inzaghi hat keinen Platz mehr in den Überlegungen von Nationaltrainer Roberto Donadoni.
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Trotz 18 Liga-Treffern und einer starken Saison bei den Königlichen nominierte Luis Aragones Real Madrids Klub-Ikone Raúl nicht.
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Im letzten Moment erfuhr Timo Hildebrand von seiner Nichtnominierung. Der Keeper des FC Valencia muss seinen Platz im DFB-Kader für Leverkusens René Adler räumen.
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Auch Ivan Helguera vom spanischen Meister Real Madrid findet in Spaniens EM-Planungen keine Verwendung.
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Portugals Maniche vom italienischen Serie-A-Klub Inter Mailand konnte sich für die EM leider kein Ticket erkämpfen.
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Das Aus kam für ihn im letzten Moment: Massimo Oddo wird bei der EM nicht für Italien auflaufen.
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Wird für Portugal nicht um den Titel kämpfen: Innenverteidiger Jorge Andrade von Juventus Turin.
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Für Bojan Krkic vom FC Barcelona kommt die EM vielleicht noch zu früh. Spaniens Coach Luis Aragones nimmt den 17-Jährigen nicht mit nach Österreich und in die Schweiz.
Welch' eine Auswahl... Damit wäre wohl jeder Trainer sehr glücklich zur EM gegangen.
Im Übrigen handelt es sich bei vielen Spielern um Menschen, die sich auch auf die EM vorbereitet und gefreut haben. Häufig war auch nicht mangelnde Form oder sonst ein sportlicher Grund für ihr "Scheitern", sondern etwas - nennen wir es - Zwischenmenschliches. Vielleicht denken wir in den nächsten Tagen, wenn neue EM-Helden "geboren" werden, auch an die, die es vielleicht auch hätten werden können.
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6.6.2008 - Typographie für Kommunikation
In seinenem Blog gibt Seth Godin eine 7 Punkte Plan für bessere Typografie. Nachdem jeder von uns immer wieder mit weniger gute gesetzten Drucksachen oder nachlässig erstellten Webseiten konfrontiert wird, sorge auch ich mich um den Bestand guter Gestaltung.
Gute Gestaltung muss nicht immer ein perfektes, zeitloses Design sein. Es genügt, wenn gewisse Anforderungen an die Verständlichkeit, die Übersichtlichkeit und - und das ist gewissermaßen schon die Kür - an die Wiedererkennung erfüllt werden. Und wenn es dann noch nett ausschaut, dann hat man alles richtig gemacht und die Basis für Kommunikation gelegt.
Darum ging es doch eigentlich, oder?
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5.6.2008 - Suchet den Obama in Euch
Jetzt ist es endlich raus: Nach einem grotesk kontroversen uns langatmigen Wahlkampf, voller Emotionen, Tendenzen und Wendungen hat Barack Obama es nun geschafft: Er gilt als der nominierte Kandidat der Demokraten für die Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Und er jubelt leise. Genau so leise und sachlich, wie er seinen Wahlkampf geführt hat. Er sieht es nicht als großen Triumph.
Hilary Clinton, eine große Verliererin, die immerhin 18 Millionen Wähler für sich begeistern konnte und die Obama während des Wahlkampfs mehrfach "geschnitten" und scharf angegangen hat, rühmt er. Durch sie sei er ein noch besserer Kandidat für den Posten im Weißen Haus geworden. Respekt!
Man kann das Ganze sicher als politisches Geplänkel, als taktische Maßmahme zur Erreichung seiner Ziele abqualifizieren. Aber dennoch hat Obama Stil. Er hat eine Menschlichkeit in den Wahlkampf gebracht, die nicht zuletzt zu seinem Nominierungserfolg beigetragen hat. "Werte" statt "Worte". Wir führen uns vor Augen: Dies könnte der Nachfolger von George W. Bush sein! Welch' eine Entwicklung!
Was wieder einmal bleibt ist, dass ein Eindruck - und sei er auch noch so oberflächlich - in jeder Hinsicht beeindruckend sein kann und sein muss! Wenn er gekonnt platziert wird. Obama hat es allen gezeigt. Und einen kleinen Obama hat doch jeder von uns in sich, oder? Suchet und findet ihn. Es ist wichtig!
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4.6.2008 - Wer anderen eine Grube gräbt
Dieser Sinnspruch ist hinlänglich bekannt. Dass er sich immer wieder auf's Neue bestätigt, rechtfertigt und erklärt seine taufrische Existenz. So wie in diesem Fall:
Hatte der weltweit agierende Flugzeugbauer Boeing noch vor gut einem Jahr zunächst leise lächelnd, später lautstark kommentierend die Lieferprobleme beim Konkurrenten Airbus für seinen Zweck nutzen wollen und damit nicht unmaßgeblich zur arbeitsplatzvernichtenden Schieflage des Multi- und Mutterkonzerns EADS beigetragen, mußten die Amerikaner nun kleinlaut eingestehen, dass auch ihr Prestigeobjekt - der Dreamliner 787 - nicht termingerecht auf den Taxiway einbiegen wird. (Ich wußte, dass man die aktuelle Situation in nur einem Satz darstellen kann.)
Doch es wird wohl noch schlimmer kommen: Hat Airbus derzeit bei laufender Produktion und ersten Erfahrungen 18 Monaten Lieferverzug, spricht man bei Boeing aktuell von 20 Monaten. Eingedenk der Tatsache, dass noch kein einziger 787 auf den Rädern steht, geschweige denn je einer geflogen ist, darf man diese Zahl als vorsichtige Schätzung interpretieren.
Wie gesagt: Wer anderen eine Grube gräbt... Gute Unternehmenskommunikation geht anders. Bestimmt!
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3.6.2008 - Kann ja mal vorkommen...
...sagte ein Sprecher des Verlags, der gerade 700.000 Telefonbücher für Berlin mit dem falschen Titelmotiv gedruckt hatte. 'Kann ja mal vorkommen', dass man statt des "Roten Rathauses" das Münchener Rathaus am Marienplatz abbildet. 'Kann ja mal vorkommen', dass man trotz eines solchen kapitalen Fehlers noch nicht einmal ein plausible Erklärung dafür hat, außer 'ein Mitarbeiter habe zwei Bilddaten miteinander vertauscht'.
Sollte der unbekannte Sprecher des namentlich bekannten Unternehmens sich vielleicht - gemeinsam mit dem ebenfalls anonymen "Mitarbeiter" - demnächst nach einer neuen Stelle umsehen müssen, könnte man bedauernd hinzufügen: Kann ja mal vorkommen...
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2.6.2008 - Verwandte
Eher zufällig schließt sich mein Montagsblog an den vorhergehenden von gestern extrem nahtlos, aber leider völlig undramatisch an.
Unter www.verwandt.de - und bitte fragt mich nicht, wie ich immer auf diese Seiten gerate; weder suche ich sie, noch kann ich es mir selbst erklären und dennoch lande ich schließlich auf solchen Seiten - kann man ganz einfach seinen Stammbaum selbst erstellen.
Interessant allerdings - und dies rechtfertigte schlussendlich die Veröffentlichung in diesem Blog -, man kann auch die Verteilung eines Namens (leider bislang nur) über die Republik visualisieren. Und das wiederum ist sehr interessant; wenn man nicht gerade "Müller" oder "Schmidt" heißt...
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1.6.2008 - Ein neuer Sonntagsblog
Dieses ist eigentlich eher ein "Sonntagabend-Blog". Die Gründe dafür, dass es eher etwas später wurde, sind leicht erklärt: Es war ein - sagen wir - abwechslungsreicher Tag. Das Gefühl "Langeweile" war eher selten und ausgesprochen rar.
Dennoch bleibt ein sehr positiver Gesamteindruck des Tages: Fernab von Business, Marketing und Analysen. Die Familien waren beisammen. Die Kinder haben ein Hölleninferno auf Erden angezettelt, meine sensiblen Nerven auf das Äußerste angespannt und die Wohnung auf den Kopf gestellt. Auf meinen. Mein geschätzter Lebens- und Überlebensraum wurde geentert und vorübergehend umgestaltet. Spuren der Invasion waren noch Stunden später sichtbar.
Ich bin allen, die daran beteiligt waren sehr dankbar. Inklusive meiner Partnerin, die mich anschließend - als ich mich nach Ruhe und einem guten Buch auf dem Balkon sehnte - noch zu einer Radtour nötigte. Alle haben dazu beigtragen, dass dieser Sonntag ein besonderer Tag wurde.
Schön, dass es Euch da draußen alle gibt! Wir sehen uns. Spätestens nächsten Sonntag!
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31.5.2008 - Was weiß das Netz über Dich?
Was weiß das Netz über Dich? Ich habe es ausprobiert und war einigermaßen überrascht. Auf www.yasni.de findest Du es heraus...
So viel steht fest: Man sieht das Web in Bezug auf die eigene Person anschließend ein wenig anders...
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30.5.2008 - Besseres Leben?
Da behaupten zugegebenermaßen clevere Tüftler, dass unser Leben an sich ganz nett ist, bisweilen aber langweilig. Z.B. im Vergleich zu dem Leben irgendeines Protagonisten eines Filmes. Man hat sich also hingesetzt und überlegt, warum Realität und Fiktion so stark differieren?
Dabei haben die Jungs (und Mädels) von Think Geek heraus gefunden, dass in der Realität einfach viel zu oft die Hintergrundmusik fehlt. Die nämlich würde - sorgsam auf den jeweiligen Moment ausgesucht - die nötige Dramatik, eine stimmungsvolle Untermalung der Situation bringen und somit Situation und das Leben überhaupt aufwerten.
Also haben sie ein T-Shirt entwickelt, das die passende Hintergrundmusik - je nach Bedarf - bereithält und spielt. So zu bestaunen bei Think-Geek.
Da soll mir noch einmal einer erzählen, man könne nicht mit einfachen Dingen Großes bewirken. Also auf in ein besseres Leben: Mein T-Shirt würde dann noch die Schrödersche' Weise: "Hol' mir mal 'ne Flasche Bier..." spielen.
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29.5.2008 - Forbes Lists

Schier unglaublich sind die Einkünfte derer, die in Forbes Lists als reichste Menschen der Welt geführt werden. Nicht weniger beeindruckend ist allerdings die Anzahl der verschiedenen Statistiken, die Forbes in seiner Internet-Site veröffentlicht.
Ich empfehle dringend mal einen Blick dort hinein zu werfen. Amazing...
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28.5.2008 - Die Zeit ist reif . . .
Deutscher Mittelstand (Umsatz p.a. > 50 Mio €), aufgepasst: Es ist soweit. Warren Buffet hat ein Auge auf Euer Unternehmen geworfen!
All' denjenigen, die unter dem häufig thematisierten Nachfolgermangel leiden, tut sich eine ungeahnte Chance auf: Warren Buffet sucht im Sinne einer weiteren Expansion seines Imperiums nun auch in Deutschland taktische Zukäufe.
Interessant und bemerkenswert zugleich: Er sucht nach Unternehmen, deren Geschäft er auch ohne ein genaueres Gutachten verstehe, denn er wolle ein Gefühl dafür entwickeln, wie diese Unternehmen in fünf, zehn oder zwanzig Jahren dastünden. "Wir kaufen um zu halten, nicht um wieder zu verkaufen."
Interessant in diesem Zusammenhang ist die Tatsache, dass Buffet selbst bereits 77 Jahre alt ist. Er meint es offenbar ernst mit der Nachhaltigkeit, denn in seinem Alter - mit Verlaub - wäre er nach Lage der Dinge mit dem schnellen Gewinn besser bedient.
Was letztlich zu der Erkenntnis führt, dass da draußen nicht nur Heuschrecken sind, sondern auch wahre Geschäftsmänner, die sich auf ihr integeres Handwerk verstehen und es noch genau nehmen mit der Verantwortung, die sich aus ihrem Besitz und Ihrem wirtschaftlichen sowie politischen Einfluss ergibt.
Warren Buffet gilt als der reichste Mann der Welt. Und dennoch kann - auch wenn wir alle keine Milliarden auf dem Konto haben - seine Aufrichtigkeit uns Vorbild sein.
Wie gesagt, die Zeit ist reif. So oder so...
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27.5.2008 - Pay-back Garantie
Nun hat er es geschafft: Der Aufstieg "seiner Mannschaft" wurde letzte Woche in trockene Tücher gepackt: Der SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp hat die von ihm unterstützte Mannschaft TSG Hoffenheim dort, wo er sie hin haben wollte: In der ersten Liga des deutschen Profi-Fussballs.
Das allein wäre mir bei aller Anerkennung der Leistung ein Erwähnung in meinem Blog nicht wert, wäre da nicht noch eine kleine Anekdote am Rande dieser zugegebenermaßen beeindruckenden Geschichte zu erzählen.
Hopp selbst spielte von 1954 bis 1965 als Stürmer für die Hoffenheimer. Gesicherten Angaben zufolge gilt Hopp als "erster bezahlter Fussballer" der TSG: Für jedes Tor, das der Stürmer Hopp seinerzeit erzielte, habe er eine Dose Leberwurst erhalten.
Dass er sich später so für diese "Bezahlung" in dem Rahmen erkenntlich zeigen würde, wie er es in den letzten Jahren getan hat, hielt damals sicherlich niemand für möglich.
Was wieder einmal "beweist", dass Investitionen häufig einen Pay-back haben. Vorausgesetzt, sie sind richtig gesetzt. Und ein wenig Glück gehört sicher auch dazu.
Meine Gratulation für den Aufstieg!
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26.5.2008 - Reiseblog
'Wenn einer eine Reise tut, ...', so könnte man jeden Reisebericht beginnen. So könnte auch dieser Bericht beginnen, aber dieser Bericht muss zunächst noch geschrieben werden.
Natürlich habe ich einen Reiseblog geschrieben, genau genommen einen "Reiseblock", und der muss jetzt erst ausgewertet werden.

Ich darf aber so viel schon vorab verraten: Es wird heiter. Man erlebt nicht nur Land und Leute. Das ist 0815. Wenn man richtig hinschaut, tun sich Untiefen in der Menschheit auf, es geschehen Dinge, die man schlichtweg für unmöglich hält, die letztlich und im Nachhinein betrachtet aber dennoch allzu logisch und natürlich sind.
Der Rhodos-Reiseblock - in Kürze hier!
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18.5.2008 - Rhodos, wir kommen
Liebe Smogblog-Leser, wir verabschieden uns für eine Woche in den Süden. Gehabt Euch wohl! Wir werden an Euch alle im kühlen Deutschland denken. Vielleicht packen wir die griechische Sonne ein...
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17.5.2008 - Freundeblog: Elke und Daniel
Ja, es ist schon wieder soweit: Freundeblog!!! Wir gratulieren auf diesem Wege zwei ganz wichtigen Menschen zu ihrem heutigen Geburtstag. Liebe Elke, lieber Daniel, die herzlichsten Glückwünsche! Alles Gute, Glück und Gesundheit!

Zur Erläuterung: Elke und Daniel haben nichts miteinander zu tun.
Daniel lernten wir gemeinsam mit seiner reizenden - oder sagt man 'verrückten' - Frau Anna in Ägypten kennen. Wir hatten so viel Spaß miteinandern. Wir vermissen Euch!
Und Elke lernten wir gemeinsam mit Ihrem charismatischen Gatten Roman - ein Gentleman Driver erster Klasse - ein Reit im Winkl kennen. Wir freuen uns auf unser nächstes Treffen in Reit!!
Euch beiden, liebe Elke, lieber Daniel und Euren Partnern einen schönen Abend und alles, alles Gute!
Herzliche Grüße und bis bald!
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17.5.2008 - Nächtliche Ruhestörung
Letzte Nacht wurden wir durch einen heftigen Blitzeinschlag in unmittelbarer Nähe geweckt. Eine Ruhestörung, wie sie in dieser Heftigkeit nur selten vorkommt. Erwartungsgemäß schlägt das Herz danach bis zum Hals und man kann nur schwer wieder zurück in den Schlaf finden.
Das gab mir Gelegenheit darüber nachzudenken, wie wahrscheinlich es ist, dass man sich Abends in sein Bett legt und am nächsten Morgen einfach nicht wieder aufwacht, weil einem zwischenzeitlich durch einen Blitzeinschlag der Schädel gespalten wurde.
Ich wußte es natürlich nicht und habe nachgeschlagen: Je nach Gefährdungspotenzial (wo halte ich mich denn während des Gewitters gerade auf) liegt die Wahrscheinlichkeit für einen Tod dieser Art bei etwa 1: 30.000.000. Das - so finde ich - relativiert die Gefährdung. Mit dieser Zahl im Kopf kann ich beim nächsten Gewitter sicher wieder besser einschlafen.
Oder wird mich die Vorfreude auf einen möglichen Lottogewinn - denn die Wahrscheinlichkeit für 6 Richtige + Superzahl liegt bei ca. 1:14.000.000 und ist damit relativ betrachtet WESENTLICH wahrscheinlicher - um den Schlaf bringen?
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16.5.2008 - Nokia - Connecting People
'Nokia - Connecting People'. So warb der inzwischen in Mißkredit gefallene finnische Mobilfunkmulti in den 90ern für seine Handys. Dieser zugegebenermaßen markige und in diesem Bereich nahezu unerreichte Slogan (besser war vielleicht noch des Kaisers 'ja ist denn schon Weihnachten?') kam mir gerade gestern wieder in den Sinn als sich folgende Szene abspielte:
- Konferenzraum, langer Tisch.
- Drum herum konzentriert tagende Mitarbeiter unseres Unternehmens.
Plötzlich: Ein Handy klingelt. Aber es klingelt nicht einfach, sondern es ertönt ein Song. Der Song, den unser Unternehmen erst kürzlich für das Unternehmen hat produzieren lassen. Halt der Unternehmenssong.
Und dann passiert das:
- Nahezu jeder, der Anwesenden greift zu seinem Handy, weil natürlich jeder den total "hippen" Song als Klingelton auf seinem Handy hat und weil jeder meint, dass gerade sein Handy klingelt.
Selbstverständlich grinsen sich die Kollegen an. Offenbar war dieses Erlebnis für alle eine Art Premiere. Der "Simultan-Handy-Irrtum", aber auch der Korps-Geist, der dadurch deutlich wurde.
Und einer grinst besonders: Der Marketingleiter, der sich gegen alle Widerstände für den Song stark gemacht hat. Er durfte sich - nicht nur wegen dieser Begebenheit - in seiner Entscheidung bestätigt fühlen. Connecting People - mal ganz anders.
Übrigens: Es muss kein Unternehmenssong sein, um ein Zusammengehörigkeitsgefühl zu bewirken: Der Ansteckpin, das Poloshirt mit dem Logo, ein Portemonaie, oder was auch immer.
Und wie ist das bei Euch so?
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Das ist der Smogblogger
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