19.6.2008 - Cosplay
Vielleicht lebe ich ja hinter dem Mond. Wer das von mir annimmt, darf gerne einen Kommentar diesen Wortlauts zu diesem Blogeintrag machen. Vielleicht bin ich ja auch nur naiv zu glauben, dass es nicht viel gibt, was mir schon einmal irgendwo begegnet ist. Tatsache ist, dass es jede Menge Dinge zu entdecken gibt, von denen die meisten Menschen in ihrem Leben noch nichts gehört haben.
So zum Beispiel der Begriff "Cosplay". Weiss einer etwas damit anzufangen? Ich wußte es nicht. Habe nachgeschaut und bei Wikipedia - wo sonst - wieder einmal eine gute Erläuterung gefunden.
Zu wissen, was "Cosplay" bedeutet - ich erläutere es hier nicht, das können die Spezies von Wikipedia besser - ist eines. Zu erkennen, dass da draußen noch so viel mehr zu entdecken ist etwas ganz anderes!!!
Bleibt wieder einmal die Frage, wie ich bei dieser Aufregung heute Nacht einschlafen soll...
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18.6.2008 - Alles aus?
Wer gestern den schlimmen Sturz von Franck Ribery im Spiel gegen Italien gesehen hat, dem muss schlagartig klar geworden sein, wie verletzlich wir Menschen sind und wie wenig man auf den Bestand dessen hoffen kann, was einem lieb und wichtig ist. Dies gilt insbesondere für die Gesundheit als unabdingbare Basis für das Leben selbst.
Wie schwer die Verletzung von Ribery ist, wird sich sicherlich in Kürze herausstellen. Dass diese Verletzung das Karriereende für Ribery darstellen könnte, ist nicht unwahrscheinlich.
Ein Grund mehr sich noch einmal und immer wieder über das Wesentliche im Leben Gedanken zu machen. Sonst könnte es für jeden von uns irgendwann auch einmal "alles aus?" heißen.
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18.6.2008 - Markenpersönlichkeit
Guy Kawasaki ist ein bemerkenswerter Blogger und vor allem Marketing-Macher. In seinem Blog hat er ein interessantes Interview mit Rohit Bhargava, Gründungsmitglied des innovativen 360 Digital Influence Teams von Ogily, über das Thema "Markenpersönlichkeit" veröffentlicht. Ein "Muss" für alle anderen Marketing-Macher.
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17.6.2008 - Wir und die
Jetzt ist es also geschafft. Deutschland steht im Viertel-Finale der EM 2008. Und offenbar ist ganz Deutschland weiter gekommen, nicht nur unsere Mannschaft. Jedenfalls gewinnt man diesen Eindruck, wenn man "mal über den Flur hört". Da ist wieder die Rede von "WIR haben gewonnen" und nicht mehr "DIE haben schlecht gespielt".
Ist doch merkwürdig, wie schnell sich die Situation und die Perspektive ändert.
Bleibt wieder einmal abzuwarten, wie sich die Gespräche am Tag nach dem Viertel-Final-Spiel gegen Portugal anhören werden? Ich persönlich hoffe auf die "WIR-Tonlage"... Klingt einfach besser!
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17.6.2008 - Osterei
...heißt auf englisch Easter Egg. Und so wie Ostereier üblicherweise versteckt werden, um gefunden zu werden, werden auch im realen Leben immer wieder Hinweise versteckt, UM gefunden zu werden. Es lohnt sich offenbar genauer hin zu schauen, wie dieser Fall beweist...
Zur Nachahmung empfohlen!
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16.6.2008 - Alles ist drin
Zumindest beim Fußball... Wieder einmal ein "Off-Topic-Content", aber das muss erwähnt sein: Wie die Türken gestern nach einem 0:2 wieder zurück ins Spiel gefunden haben - einfach grandios!
Man muss es neidlos anerkennen: Besser konnte auch Münchhausen sich selbst nicht am Schopfe aus dem Sumpf ziehen, als es die Türken gestern gemacht haben. Und dabei zeigten sie eine Qualität, die uns Deutschen zuletzt abhanden gekommen zu sein scheint: Sie haben an sich selbst geglaubt. Respekt für diese schier unglaubliche Leistung.
Ich kann und darf es nicht lassen in Erwägung zu ziehen, dass auch im so oft zitierten "wirklichen Leben" immer noch etwas geht, auch wenn es bisweilen aussichtslos erscheint. Den Mutigen und den Optimisten gehört die Zukunft. Oder wie es mein rennfahrender Freund Roman immer so treffend auf den Punkt bringt: "Auf der Geraden sind sie alle schnell, in der Kurve mußt Du Herz haben!"
So isses. Dann ist alles drin...
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15.6.2008 - Ein anderer Sonntagsblog
Wenn dann ein Sonntag nicht im Zeichen der Kinder steht, sondern im "Segen" der unaufschiebbaren Arbeit, dann sieht ein Sonntagsbog schnell einmal aus, wie dieser hier. Unoriginell, wenig hilfreich.
Letzteres stimmt genau genommen nicht: Denn spätestens dann, wenn man merkt, dass die investierte Zeit nicht wirklich weiter geholfen hat, wird klar, dass es besser gewesen wäre, sich eingehend mit den Kids zu beschäftigen.
Dann hätte es auch einen besseren Blog gegeben...
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14.6.2008 - Turnschuhe, heute besonders günstig
Heute muss ich mich outen: Ja, ich habe heute ein paar Schuhe der Marke "Victory" erworben. Ich kann auch erklären warum. Bei dem Paar Schuhe handelt es sich um die guten alten Turnschuhe, wie wir sie früher immer hatten.

Die, die als Turnschuh ganz offensichtlich völlig umgeeignet waren, weil man darin überhaupt keinen Sport machen konnte und die nach einer einzigen Turnstunde in der Schule schon stanken, als hätte man sie jahrelang schon angehabt.
Solche Schuhe sind ja nun wieder modern. Und diesem Trend mochte auch ich mich nicht widersetzen. Also habe ich mir heute - quasi als Test - ein Paar Victory-Turnschuhe bei Deichmann gekauft, bevor ich vielleicht mal in ein Original "Converse" steige.
Warum ich das hier alles erläutere? Ich frage mich, wie man ein paar ordentlich verarbeitete Schuhe dieser Art für ganze 6,95 Euro verkaufen kann? Und es handelt sich hierbei um den regulären Preis. Kein Sonderangebot!
Ich will nicht naiv erscheinen; natürlich weiß ich, dass man so einen Preis mit Gewinnmargen in allen Wertschöpfungsstufen machen kann: Die Menge macht's. Wenn wir aber Preise dieser Art auch bei anderen Produkten erwarten, dürfen wir uns nicht wundern, wenn Arbeitsplätze in Europa plötzlich als "teuer" und die Produktion als "unwirtschaftlich" angesehen und nach Fernost verlagert wird.
Nun habe ich sie also, die heiß begehrten Turnschuhe. Die ganze Woche habe ich mich darauf gefreut. Nur jetzt mag so recht keine Freude aufkommen; habe ich doch ein wenig ein schlechtes Gewissen...
Andererseits: Der "Converse" kommt sicher auch aus Fernost. Das gleiche Problem - bei anderen Margen ;-).
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13.6.2008 - Never change a winning team
"Never change a winning team" heißt es ja üblicherweise. Und das hat sich ja auch in vielen Situationen bewährt. Gestern allerdings - und dieser zugegebenermaßen simple Vergleich sei mir gestattet - wurde im EM-Spiel der Deutschen gegen die Kroaten deutlich, dass dieses Erfolgsrezept ohne jede Garantie auf Erfolg daher kommt.
Die Kroaten zeigten, dass zwei andere Faktoren wesentlich zielführender greifen:
1. Für jede Position den geeignetesten Spieler finden
2. Mannschaftliche Geschlossenheit herstellen
Dann heißt die Lösungsformel vielleicht eher: Survival of the fittest - one for all, all for one.
Und das gilt uneingeschränkt für den Beruf; ganze Zivilisationen funktionieren genau so. Was wir uns in unserer Neigung zu egozentrischer Wahrnehmung immer wieder vor Augen führen sollten. Sonst ist in der Vorrunde plötzlich Schluss - nicht nur beim Fußball...
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12.6.2008 - Flopp Schwiiz
So verliert man nicht gern: In der Nachspielzeit einer Wasserschlacht scheidet die Schweiz aus der EM aus. Der leidenschaftliche Kampf der sympathischen Co-Gastgeber konnte es nicht verhindern. Aus dem "Hopp Schwiiz" wurde ein trauriges "Flopp Schwiiz".
Aaaaber: Nachdem die Schweizer ausgeschieden sind, werden nun sicherlich Eintrittskarten enttäuschter Fans angeboten. Eine Chance, für all' diejenigen, die bisher leer ausgegangen sind.
Was wieder einmal bleibt, ist die Erkenntnis, dass man - wie so häufig - allem etwas positives abgewinnen kann. Meistens.
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11.6.2008 - Geld knapp?
Keiner versteht es wie Seth Godin die Dinge auf den Punkt zu bringen. Auch zu diesem ernsten Thema gelingt es ihm wieder einmal, auf überzeugende Art und Weise die Dinge einfach zu machen.
Hier die überaus gewinnende Beschreibung, wie man sich auf finanzieller Not befreien kann. Interessant sicherlich nicht nur für diejenigen, die sich aktuell in dieser Situation befinden...
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10.6.2008 - Neues Abseits
Ich hätte Wetten gewinnen können, wenn ich das gewußt hätte: Es gibt ein Abseits, das keiner kennt. So gesehen gestern Abend anlässlich des formidablen Sieg der mir gewiss nicht sonderlich sympathischen Holländer gegen eine divenhaft auftretende Scuadra Azura. Tatsächlich war es wie bei der Wahl zwischen Pest und Cholera. Aber letztendlich ist es wie im richtigen Leben: Man kann sich mit dem Ergebnis abfinden.
Wer von all' den Experten da draußen hätte es gewußt, dass ein hinter der Torlinie liegender Spieler das Abseits aufhebt? Selbst Netzer gab dellingent zu, er habe von dieser Regelung noch nichts gehört. Was nicht weiter verwunderlich ist, erklärte doch sein damaliger Trainer Hennes Weisweiler Abseits so: "Abseits ist, wenn das blonde Arschloch den Ball mal wieder zu spät abspielt!"
Was wieder einmal bleibt sind zwei Erkenntnisse. Oder derer Drei: 1. Du lernst nie aus.
2. Sei Dir Deiner Sache nie zu sicher.
3. Laß Fußballer reden. Es lohnt sich!
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9.6.2008 - Logik
In einer Pressemitteilung informierte Continental Airlines, dass aufgrund der Rekord-Treibstoffpreise zahlreiche Flüge gestrichen und Personal entlassen werden muss. Die Rede ist von 3.000 der 45.000 Stellen; immerhin fast 7 % der Belegschaft.
Abgesehen davon, dass dieses Pressemitteilung unlogisch und das Vorhaben selbst unmoralisch ist, wäre Continental Airlines angeraten, der Verantwortlichen für diese Information vor die Tür zu setzen. Ich habe selten ein besseres Beispiel für desaströse Unternehmenskommunikation gesehen. Auch daraus kann man lernen.
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8.6.2008 - Sonntagsblog
Heute wieder ein Sonntagsblog. Und wieder einmal scheitert der Versuch ein Stück weit in die Köpfe der Kinder zu steigen: Wenn man meint, man erkenne, wie sie denken, wird die beginnenden Theorie durch eine völlig unerwartete Äußerung barsch zerstört. Hier nun also wieder das Neueste aus dem Reich der wilden Tiere:
Die physikalischen Experimente des durchaus gelungenen Programms "Crazy Machines" löst mein Sohn routiniert. Er sei, so sagt er, schon auf der "Uni", womit er ein von ihm erreichtes Spiellevel meint. Dazu fällt mir nur mein abgebrochenes Uni-Studium ein, was ich an dieser Stelle zumindest geflissentlich verschweige...
Nachdem wir uns ausgiebig über die Funktion eines Kugelschreibers unterhalten haben - was elementar spannend sein kann - , erklärt meine Tochter, dass Till Eulenspiegel, als er weiland aufgrund Nasenblutens den Kopf in den Nacken legte, und auf die Frage, warum er dies tue, trotzig keine wirklich plausible Antort gab. Vielmehr wollte er die Leute, die ihn fragten, warum er in den Himmel stiere, just foppen und ihnen damit ihre eigene dämliche Fragerei vor Augen führen. So jedenfalls sieht es die Deutschlehrerin meiner Tochter, was die 3- in der Deutscharbeit erklärt.
Noch lustiger wird es beim entspannten Gruppen-Kreuzworträtsel, als folgende, überragend treffende Antworten kamen:
Frage: Schiffsbauanlage. Wir haben "STA_ _ LAUF". Darauf mein Sohn: "Staffellauf".
Frage: Engl. Staatsmann (Tony). Wir haben nichts. Darauf mein Sohn: "Luca"
Beide Antworten hätten wohl nicht gepaßt! Aber dieses Wochenende schon...
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7.6.2008 - Die Elf der Verlierer
Nun geht sie endlich los, die EM. Und dennoch war sie für einige der weltbesten Fußballer bereits zu Ende, bevor sie angefangen hat: Für die "Daheimbleiber".
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Pavel Nedved: Der tschechische Mittelfeld-Star ließ sich nicht zu einem Comeback überreden.
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Abwehrspieler Philippe Mexes vom AS Rom wurde von Frankreichs Trainer Domenech aussortiert.
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Mark von Bommel vom Double-Gewinner Bayern München kann sich nicht erklären, warum Bondscoach van Basten ihn nicht nominiert.
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Djibril Cissé von Olympique Marseille verlor seinen Platz im französischen Kader an Bafetimbi Gomis.
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Halil Altintop hatte fest mit seiner Nominierung für den türkischen EM-Kader gerechnet. Daher traf ihn die Nichtberücksichtigung durch Trainer Fatih Terim besonders hart.
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Bei der EM 2000 hatte David Trezeguet noch das Golden Goal im Finale gegen Italien erzielt. Dieses Jahr nominierte ihn Raymond Domenech erst gar nicht.
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Hakan Sükür: Der mittlerweile 36-jährige wird bei der EM in der Schweiz und Österreich nicht mehr für die Türkei auf Torejagd gehen.
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Aufgrund einer Knie-Verletzung muss Tschechiens Spielmacher Tomas Rosicky bei der EM 2008 aussetzen.
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Auf eigenen Wunsch nicht im Kader: Milans Clarence Seedorf verzichtet aus persönlichen Gründen auf seine EM-Teilnahme.
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Wird für die Italiener nicht auf Torejagd gehen: Filippo Inzaghi hat keinen Platz mehr in den Überlegungen von Nationaltrainer Roberto Donadoni.
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Trotz 18 Liga-Treffern und einer starken Saison bei den Königlichen nominierte Luis Aragones Real Madrids Klub-Ikone Raúl nicht.
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Im letzten Moment erfuhr Timo Hildebrand von seiner Nichtnominierung. Der Keeper des FC Valencia muss seinen Platz im DFB-Kader für Leverkusens René Adler räumen.
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Auch Ivan Helguera vom spanischen Meister Real Madrid findet in Spaniens EM-Planungen keine Verwendung.
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Portugals Maniche vom italienischen Serie-A-Klub Inter Mailand konnte sich für die EM leider kein Ticket erkämpfen.
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Das Aus kam für ihn im letzten Moment: Massimo Oddo wird bei der EM nicht für Italien auflaufen.
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Wird für Portugal nicht um den Titel kämpfen: Innenverteidiger Jorge Andrade von Juventus Turin.
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Für Bojan Krkic vom FC Barcelona kommt die EM vielleicht noch zu früh. Spaniens Coach Luis Aragones nimmt den 17-Jährigen nicht mit nach Österreich und in die Schweiz.
Welch' eine Auswahl... Damit wäre wohl jeder Trainer sehr glücklich zur EM gegangen.
Im Übrigen handelt es sich bei vielen Spielern um Menschen, die sich auch auf die EM vorbereitet und gefreut haben. Häufig war auch nicht mangelnde Form oder sonst ein sportlicher Grund für ihr "Scheitern", sondern etwas - nennen wir es - Zwischenmenschliches. Vielleicht denken wir in den nächsten Tagen, wenn neue EM-Helden "geboren" werden, auch an die, die es vielleicht auch hätten werden können.
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6.6.2008 - Typographie für Kommunikation
In seinenem Blog gibt Seth Godin eine 7 Punkte Plan für bessere Typografie. Nachdem jeder von uns immer wieder mit weniger gute gesetzten Drucksachen oder nachlässig erstellten Webseiten konfrontiert wird, sorge auch ich mich um den Bestand guter Gestaltung.
Gute Gestaltung muss nicht immer ein perfektes, zeitloses Design sein. Es genügt, wenn gewisse Anforderungen an die Verständlichkeit, die Übersichtlichkeit und - und das ist gewissermaßen schon die Kür - an die Wiedererkennung erfüllt werden. Und wenn es dann noch nett ausschaut, dann hat man alles richtig gemacht und die Basis für Kommunikation gelegt.
Darum ging es doch eigentlich, oder?
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5.6.2008 - Suchet den Obama in Euch
Jetzt ist es endlich raus: Nach einem grotesk kontroversen uns langatmigen Wahlkampf, voller Emotionen, Tendenzen und Wendungen hat Barack Obama es nun geschafft: Er gilt als der nominierte Kandidat der Demokraten für die Wahl des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Und er jubelt leise. Genau so leise und sachlich, wie er seinen Wahlkampf geführt hat. Er sieht es nicht als großen Triumph.
Hilary Clinton, eine große Verliererin, die immerhin 18 Millionen Wähler für sich begeistern konnte und die Obama während des Wahlkampfs mehrfach "geschnitten" und scharf angegangen hat, rühmt er. Durch sie sei er ein noch besserer Kandidat für den Posten im Weißen Haus geworden. Respekt!
Man kann das Ganze sicher als politisches Geplänkel, als taktische Maßmahme zur Erreichung seiner Ziele abqualifizieren. Aber dennoch hat Obama Stil. Er hat eine Menschlichkeit in den Wahlkampf gebracht, die nicht zuletzt zu seinem Nominierungserfolg beigetragen hat. "Werte" statt "Worte". Wir führen uns vor Augen: Dies könnte der Nachfolger von George W. Bush sein! Welch' eine Entwicklung!
Was wieder einmal bleibt ist, dass ein Eindruck - und sei er auch noch so oberflächlich - in jeder Hinsicht beeindruckend sein kann und sein muss! Wenn er gekonnt platziert wird. Obama hat es allen gezeigt. Und einen kleinen Obama hat doch jeder von uns in sich, oder? Suchet und findet ihn. Es ist wichtig!
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4.6.2008 - Wer anderen eine Grube gräbt
Dieser Sinnspruch ist hinlänglich bekannt. Dass er sich immer wieder auf's Neue bestätigt, rechtfertigt und erklärt seine taufrische Existenz. So wie in diesem Fall:
Hatte der weltweit agierende Flugzeugbauer Boeing noch vor gut einem Jahr zunächst leise lächelnd, später lautstark kommentierend die Lieferprobleme beim Konkurrenten Airbus für seinen Zweck nutzen wollen und damit nicht unmaßgeblich zur arbeitsplatzvernichtenden Schieflage des Multi- und Mutterkonzerns EADS beigetragen, mußten die Amerikaner nun kleinlaut eingestehen, dass auch ihr Prestigeobjekt - der Dreamliner 787 - nicht termingerecht auf den Taxiway einbiegen wird. (Ich wußte, dass man die aktuelle Situation in nur einem Satz darstellen kann.)
Doch es wird wohl noch schlimmer kommen: Hat Airbus derzeit bei laufender Produktion und ersten Erfahrungen 18 Monaten Lieferverzug, spricht man bei Boeing aktuell von 20 Monaten. Eingedenk der Tatsache, dass noch kein einziger 787 auf den Rädern steht, geschweige denn je einer geflogen ist, darf man diese Zahl als vorsichtige Schätzung interpretieren.
Wie gesagt: Wer anderen eine Grube gräbt... Gute Unternehmenskommunikation geht anders. Bestimmt!
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3.6.2008 - Kann ja mal vorkommen...
...sagte ein Sprecher des Verlags, der gerade 700.000 Telefonbücher für Berlin mit dem falschen Titelmotiv gedruckt hatte. 'Kann ja mal vorkommen', dass man statt des "Roten Rathauses" das Münchener Rathaus am Marienplatz abbildet. 'Kann ja mal vorkommen', dass man trotz eines solchen kapitalen Fehlers noch nicht einmal ein plausible Erklärung dafür hat, außer 'ein Mitarbeiter habe zwei Bilddaten miteinander vertauscht'.
Sollte der unbekannte Sprecher des namentlich bekannten Unternehmens sich vielleicht - gemeinsam mit dem ebenfalls anonymen "Mitarbeiter" - demnächst nach einer neuen Stelle umsehen müssen, könnte man bedauernd hinzufügen: Kann ja mal vorkommen...
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2.6.2008 - Verwandte
Eher zufällig schließt sich mein Montagsblog an den vorhergehenden von gestern extrem nahtlos, aber leider völlig undramatisch an.
Unter www.verwandt.de - und bitte fragt mich nicht, wie ich immer auf diese Seiten gerate; weder suche ich sie, noch kann ich es mir selbst erklären und dennoch lande ich schließlich auf solchen Seiten - kann man ganz einfach seinen Stammbaum selbst erstellen.
Interessant allerdings - und dies rechtfertigte schlussendlich die Veröffentlichung in diesem Blog -, man kann auch die Verteilung eines Namens (leider bislang nur) über die Republik visualisieren. Und das wiederum ist sehr interessant; wenn man nicht gerade "Müller" oder "Schmidt" heißt...
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Das ist der Smogblogger
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